OMD auf der dmexco 2016: Mein persönliches Messeerlebnis

„Digital is everything- not every thing is digital“- Warum Digital alles ist und alles von Digital profitiert.
Unter diesem Motto öffnete die Fachmesse digital marketing exposition & conference (dmexco), am Mittwoch, den 15. September 2016, bereits zum 9. Mal, ihre Pforten. 

Mit neuen Bestwerten bezüglich der Besucherzahlen untermauerte die dmexco ihren Stellenwert als internationale Leitmesse für Digitale Wirtschaft. Alles was Rang und Namen hat und auch nur im Geringsten mit digitalem Marketing in Verbindung gebracht werden kann, zeigte und präsentierte sich auf der Messe.

Somit war die dmexco sowohl für mich als auch für meine komplette Abteilung, die bei OMD Düsseldorf für die Entwicklung von Online-Kampagnen zuständig ist, ein fester Ankerpunkt im Terminkalender.

Um mich als Neuling in der Mediabranche nicht allzu verloren und unsicher zu fühlen, schloss ich mich einer Kollegin an, die ihren Messebesuch bereits klar mit zahlreichen Vermarkter-Terminen geplant und durchstrukturiert hatte.

Mir stand also ein kleiner „Terminmarathon“ mit einer Vielzahl von neuen Gesichtern, Vermarktern und Namen bevor, dem ich mich aber voller Vorfreude stellte.

Ausgestattet mit Block und Stift hangelten wir uns also von Termin zu Termin und legten dabei einen beachtlichen Fußmarsch zwischen den einzelnen Messehallen zurück. Der Stand der Omnicom Media Group (der dieses Mal noch größer war als in den Jahren zuvor) war während der Messe natürlich unsere erste Anlaufstelle, zu der wir zwischenzeitlich immer wieder zurückkehrten. Mit einer gelungenen Kombination aus Sales-Flächen, Rückzugsmöglichkeiten und einem gewissen Lounge Flair konnte der Stand nicht nur mich überzeugen, sondern setzte sich ebenso zwischen den Big Playern wie Google, Amazon, Facebook, Twitter etc., erfolgreich durch.

Größtenteils liefen die Vermarkter Termine in etwa so ab: In einer mehr oder weniger ruhigen Sitzecke wurde man stets mit offenen Armen und dem branchenüblichen „Du“ in Empfang genommen. Mein Gegenüber orientierte sich meist an einer eigens, für den jeweiligen Termin, erstellten PowerPoint Präsentation und versuchte so den Fokus sowohl auf sein  Unternehmen, als auch auf die neusten, anstrebenden Marketingtrends, zu lenken. Alle Vermarkter wiesen eine entsprechende Expertise in ihrem jeweiligen Fachgebiet vor, sodass  sie meiner Kollegin stets alle Fragen hinsichtlich ihrer spezifischen Kunden und bald anlaufenden Kampagnen beantworten konnten.

Dabei fühlte ich mich als Azubi weder außen vor gelassen noch fehl am Platz. Ganz im Gegenteil, ich wurde immer wieder ins Gespräch integriert und darauf hingewiesen, offenstehende Fragen nicht unausgesprochen zu lassen.

Es bat sich also die perfekte Gelegenheit Branchenexperten und Kollegen kennenzulernen, mit denen man sonst nur flüchtig über E-Mail bzw. Telefon in Kontakt stand.

Neben Vermarkter-Terminen gab es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten sich mit der deutschen Medien- und Agenturlandschaft besser vertraut zu machen und die derzeitigen Trendthemen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können.

Die Kombination aus Ausstellern und einem erstklassig besetzten Seminar- und Konferenzprogramm verschaffte hierbei eine breitgefächerte Auswahl, sodass für jedermann etwas Interessantes dabei war.

In der Experience Hall und der  Motion Hall gewährten beispielsweise namenhafte, internationale Branchenexperten wichtige Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Marketingmöglichkeiten, in dem sie bspw. den Fokus auf den dieses Jahr immer präsenter werdenden Bereich –„Digital Video“-setzten.

Ebenso fanden zahlreiche Diskussionen in der sogenannten „Debatte Hall“ statt (unter anderem mit dem OMD Worldwide CEO Mainardo de Nardis: (https://www.youtube.com/watch?v=ANppQavLXO8), wobei hier zu erwähnen ist, dass man sich mindestens eine halbe Stunde vor Session-Beginn einen der heißersehnten Plätze sichern musste, um überhaupt die Chance zu haben, sich einen Vortrag live anhören zu können.

Besonders aber das Start-up Village war meiner Meinung nach einen kurzen Abstecher wert: Hier präsentierten über 100 junge Gründer frische, impulsive Ideen und Visionen rund um neue Werbemodelle, Social Analytics und weitere spannende Themen.

Die dmexco ist also nicht nur ein Treffpunkt der führenden Top-Entscheider der globalen Wirtschaft, sondern vielmehr ein großes Klassentreffen aller mediaaffinen Personen. Als Azubi habe ich mich trotz meines bisher noch nicht sehr umfangreichen Know-hows ­weder verloren gefühlt, noch hatte ich das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Mit der diesjährigen, für mich ersten, dmexco, verbinde ich letztendlich viele positive Eindrücke, einen umfangreichen Input, aber vor allen Dingen, die Erkenntnis, dass die Digitalisierung zu einem wesentlichen Bestandteil unseres Lebens geworden ist und sich hierdurch stets neue Möglichkeiten ergeben, sich mit anderen Menschen in Verbindung zusetzen.

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